Wir gehen mit unseren Füßen bis zu 10.000 Schritte am Tag, was sie zum meist beanspruchten Körperteil macht. Je nach Beruf stehen wir zwischen 25% und 50% unserer Lebenszeit auf ihnen und 90.000 Schweißdrüsen sorgen für eine Temperaturregulierung und nebenbei auch für den unangenehmen Geruch. Alleine durch diese Merkmale haben unsere Füße eine gute Behandlung absolut notwendig. Wir geben Ihnen Tipps & Tricks rund um die richtige Fußpflege.

Fußpflege richtig machen für Zuhause

Füße sind belastbar und trotzdem pflegeleicht. Die Fußpflege daheim kann in vier Schritte unterteilt werden: Bad, Behandlung mit Bimsstein, Nägelschneiden, Einreiben.

1. Bad:

Füße können durch ein warmes Bad entspannen. In das Wasser, welches eine Temperatur unter 38 °C haben sollte, können ätherische Öle aus Menthol oder Latschenkiefer zur Erfrischung gegeben werden.

2. Behandlung mit Bimsstein

Anschließend sollte der aufgeweichte Fuß mit einem Bimsstein behandelt werden. Dazu den Fuß gut abtrocknen und mit dem Stein die Fußunterseite vorsichtig abhobeln, damit überschüssige Hornhaut entfernt wird.

3. Nägelschneiden

Mit einer Nagelzange werden die Kuppen weggeknipst. Im Gegensatz zu den Händen sollten die seitlichen Nägel stehen bleiben, damit keine Ecken einwachsen können. Ebenfalls lassen sich Nagelhäute zurückschieben, um den Nägeln einen schöneren Look zu verleihen.

4. Einreiben

Abschließend werden die Füße mit einer harnstoffhaltigen Creme eingerieben, die den Rückfettungseffekt mindert. Eine weitere Lotion sorgt mit dem Inhaltsstoff Salicylsäure für die Rückbildung der Hornhaut.

Fußpflege durch den Profi

Lassen Sie sich gerne verwöhnen, ist eine Fusspflege bzw. Pediküre durch ein professionelles Kosmetikstudio das richtige für Sie. Die oben beschriebene Basisbehandlung kostet 28 Euro. Das Lackieren der Nägel schlägt noch einmal mit 10 Euro zu Buche und wird ein Luxuspaket mit Peeling und Massage gewünscht, zahlt der Kunde für das Komplettangebot schnell 100 Euro. Da das Verwöhnprogramm in einem solchen Fall im Vordergrund steht, kann aber auch diese Art der Fußpflege ab und an durchgeführt werden.

Medizinische Behandlung für kranke Füße

Sind Ihre Füße krank und erhalten Sie dermatologische oder orthopädische Behandlungen, so sollten Sie die Fußpflege einem medizinischen Fußpfleger überlassen. Diese Podologen arbeiten eng mit Ärzten zusammen und können somit als Zwischenstufe zu den Patienten bezeichnet werden. Podologen erkennen Veränderungen am Fuß und können eine entsprechende Behandlung durch Mediziner vorschlagen. Außerdem sorgen sie dafür, dass kranke Füße mit den richtigen Pflegeprodukten behandelt werden. Wer unter Pilzen, Warzen, Hühneraugen und eingewachsenen Zehennägeln leidet, sollte sich in medizinische Behandlung geben, da das Nagelstudio in einem solchen Fall nicht mehr weiterhelfen kann.

Helfen Sie Ihren Füßen

Fußpflege ist ein geringer Aufwand für die großartige Leistung, die unsere Füße Tag für Tag leisten. Daher sollte sich jeder Mensch mit der Pflege seiner Füße beschäftigen. Soll hierfür kein Geld ausgegeben werden, keine eine Behandlung leicht zuhause durchgeführt werden. Nur bei kranken Füßen sollte zur Sicherheit ein Mediziner aufgesucht werden.

  • Über Martina Fendt

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